Was sagt die Presse zu memoresa und zum digitalen Nachlass

Printausgabe 2 / 2020 des Magazins W&V

Werben & Verkaufen

Informationen zum digitalen Nachlass in der Presse

  • 27.01.2020 Internet-Nutzer kümmern sich kaum um den digitalen Nachlass Handelsblatt.de
  • 22.01.2020 Seinen „Digitalen Nachlass“ zu regeln, sollte frühzeitig beachtet werden. Daten kennen kein Verfallsdatum Wochenblatt-Reporter.de
  • 22.01.2020 Was passiert mit meinem Facebook-Account, wenn ich sterbe? Versicherungsmagazin.de
  • 18.01.2020 Unsicherheit beim digitalen Erbe. Forscher suchen Wege, wie der elektronische Nachlass besser geregelt werden kann. Evangelisch.de
  • 16.01.2020 Digitales Erbe: Was ist das und warum ist es wichtig? Internetworld.de
  • 15.01.2020 Letzter Wille für digitale Daten und Accounts Oliver Küch Presse- und Öffentlichkeitsarbeit idw-online.de
  • 15.01.2020 Mein digitaler Nachlass lebt weiter. Wie sorge ich vor? Werning.com
  • 14.01.2020 Wenn User sterben: Das digitale Erbe verwalten Capital.de
  • Digitaler Nachlass: Das Wichtigste auf einen Blick Hannoversche.de

Fragen und Antworten rund ums digitale Erbe

Digitales Erbe, worum geht es denn eigentlich?

Nahezu jeder Mensch – aktuell über 90 % der Bevölkerung, Tendenz steigend – hinterlässt nach seinem Tod Spuren in der digitalen Welt.

Auch wer sich nicht in sozialen Netzwerken aufhält oder in anderer Form im Internet virtuell sozialisiert, hat in aller Regel mindestens eine, meist aber mehrere digitale Identitäten oder hinterlässt in anderer Form digitale Spuren.

Wo ist das Problem?

Hinterbliebene haben oft kaum die Möglichkeit, diese digitalen Spuren zu erkennen, geschweige denn, sie umfänglich zu beseitigen. So ist es sehr wahrscheinlich, dass die verstorbene natürliche Person als digitaler Datensatz in zahlreichen Datenbanken auf unbestimmte Zeit verbleibt.

Wo ist denn jetzt das Problem? Sollen die Daten doch bleiben, wo sie sind, oder?

Eine unerwünschte digitale Hinterlassenschaft erzeugt nicht nur ein emotionales Unbehagen bei den Hinterbliebenen, sie kann darüber hinaus auch Gelegenheit für Missbrauch und Betrug eröffnen. Digitaler Datenraub macht auch vor den Daten Verstorbener nicht halt. Die Folgen, in Form von Ärger, Kosten und gerichtlichen Auseinandersetzungen, können auch noch nach Jahren auf die Hinterbliebenen zukommen.

Zusätzlich verbleiben die meisten laufende Verträge wie Abos, Mobilfunk, Mitgliedschaften, Versicherungen usw. als Erblast bei den Hinterbliebenen, die für die laufenden Kosten aufkommen müssen. Unerkannt kommen da schnell hohe Summen zusammen.

Weiterhin werden häufig geldwerte Hinterlassenschaften gar nicht gefunden oder erkannt. Erworbene Nutzungsrechte, Patente, Zertifikate, geistige Eigentumsrechte, Tantiemen, Bausparverträge und andere Versicherungsleistungen sind nur einige Beispiele dieser Hinterlassenschaften.

Zu guter Letzt werden sich viele Menschen zu Lebzeiten besser fühlen, wenn ihre Mitgliedschaften bei Partnerbörsen, Datingseiten oder anderen den persönlichsten Lebensbereich zuzuordnenden Dienstleistern auch post mortem unentdeckt bleiben.

Was also gehört denn nun in den Bereich digitales Erbe / digitale Hinterlassenschaft?
  • Offline Daten und Dateien auf Geräten, dazu gehören: Selbst erstellte Dokumente, Bilder, Videos und Audiodateien, Präsentationen

  • Websites: Domain, Internet-Auftritt, Online-Shop, Blog

  • Kommunikation Online / Offline: Schriftverkehr, E-Mail-Accounts, Postfächer Server, Postfächer offline, Informationen in Clouds

  • Digitale Güter: Urheberrechte (Musik, Wort, Bild), Softwarelizenzen, gekaufte Musik, Filme, Texte, e-Books

  • Soziale Netzwerke und Chat-Dienste

     

    • Facebook

    • Google +
    • Xing

    • LinkedIn

    • Twitter

    • Instagram

    • Pinterest

    • SnapChat

    • WhatsApp

    • Skype

    • Facetime

    • Flickr

    • Picasa

    • YouTube

  • Shopping und Bezahlkonten: Online Banking, Online-Bezahlsysteme wie Pay-Pal, Online Shops wie Amazon oder eBay

  • Dating- und Partnerportale wie Tinder, Badoo, Lovoo, JoyClub und andere.

  • Versicherungen aller Art

  • Abos, Zeitungen, Verträge aller Art wie Mobilfunk, Internet, Telefon

Früher konnte man alles über ein Testament regeln. Und heute?

Testamente befassen sich in den seltensten Fällen mit dem digitalen Erbe, das es nach dem Ableben zu verwalten gilt.

Nachlassverwalter haben kaum Möglichkeit, diese Hinterlassenschaft zu erfassen, um eine strukturierte, umfangreiche und sorgfältige Verarbeitung im Sinne des Verstorbenen und dessen Hinterbliebenen zu veranlassen.

Wer kann und möchte sich mit den Rechtsgebieten Persönlichkeitsrecht (postmortal), Datenschutzgesetz, Rechte von Dritten, Telemediengesetz und Urheberrecht befassen, um Rechtssicherheit für die Erben zu hinterlassen?

Gibt es denn keine praktikablen analogen Lösungen, wie mit dem digitalen Erbe verfahren werden soll?

Die Herangehensweise, die zu Rechtssicherheit bei der Regulierung des digitalen Nachlasses zu Lebzeiten und danach führen soll, wird in Form einer rechtlichen Beratung von einigen Rechtsschutzversicherern angeboten. Die Umsetzung der notwendigen Vorkehrungen verbleibt beim Erblasser, wodurch kleine oder auch gravierende Fehler quasi vorprogrammiert sind.

Angebote einiger externer Dienstleister, Zugangsdaten und Online-Accounts zu Lebzeiten zu verwahren und nach dem Tod festgelegten Personen zur weiteren Verwaltung auszuhändigen, bieten keine sinnvolle Lösung. Zudem birgt die Überlassung der Zugangsdaten an Dritte unüberschaubare Risiken.

Darüber hinaus ist das gesamte Thema noch so jung, dass sich laufend Änderungen, Erweiterungen oder neue Lösungswege ergeben.

Welche Voraussetzungen müssen denn erfüllt sein, um zu einer sinnvollen Lösung zu gelangen?

Die umfängliche Regelung des digitalen Nachlasses kann extern nur dann professionell und sicher erfolgen, wenn die Verantwortlichen über das notwendige Fachwissen verfügen, emotional unbelastet sind und zudem ein Missbrauch von Daten, Passwörtern und Aliasse ausgeschlossen ist.

Uneingeschränktes Vertrauen bildet das Fundament für eine sichere Vorsorge. Wer seine sensiblen Daten zu Lebzeiten keinem Dritten überlässt, der braucht sich um deren Missbrauch auch garantiert keine Sorgen zu machen.

Wie funktioniert die Lösung memoresa?

Knapp beschrieben, stellt es sich folgendermaßen dar:

Der Kunde legt zu Lebzeiten per Vollmacht fest, wie mit seinen digitalen Hinterlassenschaften nach dem Tod verfahren werden soll. Memoresa sorgt dafür, dass sein letzter Wille zuverlässig umgesetzt wird.

Wie stellt sich das denn im Detail dar?

Memoresas Service startet an dem Punkt, an dem jeder Mensch beginnt, der sich der Aufgabe und Verantwortung bewusst ist und zum ersten Mal mit der Komplexität des Themas konfrontiert wird, seine digitale Hinterlassenschaft vor seinem Ableben regeln zu wollen.

Die Erfassung des digitalen Nachlasses

Memoresa führt den Kunden systematisch, gezielt und gründlich durch alle Bereiche des digitalen Lebens, in denen dessen digitale Spuren nach dem Ableben verbleiben könnten:

  • Websites: Domain, Internet-Auftritt, Online-Shop, Blog

  • Kommunikation Online / Offline: Schriftverkehr, E-Mail-Accounts, Postfächer Server, Postfächer offline, Informationen in Clouds

  • Digitale Güter: Urheberrechte (Musik, Wort, Bild), Softwarelizenzen, gekaufte Musik, Filme, Texte, e-Books

  • Soziale Netzwerke und Chat-Dienste

  • Shopping und Bezahlkonten

  • Dating- und Partnerportale

  • Versicherungen und Verträge, Mitgliedschaften, Abonnements

Nach der Bestandsaufnahme wird von Memoresa nun eine Vollmacht erzeugt. Mit der Vollmacht wird per Verfügung festgelegt, wie nach seinem Tod mit der jeweiligen digitalen Hinterlassenschaft verfahren werden soll.

Diese Vollmacht wird, zusammen mit der entsprechenden Verfügung, beim zentralen Testamentsregister hinterlegt. Somit wird sichergestellt, dass nach dem Ableben den Wünschen des Kunden entsprechend mit dessen digitaler Hinterlassenschaft verfahren werden kann.

Erreicht Memoresa die Nachricht vom Zentralen Testamentsregister, dass der Kunde verstorben ist, wird unmittelbar mit der Umsetzung seiner Verfügungen begonnen.

 

Gesetze ändern sich. Wie reagiert memoresa in diesem Fall?

Memoresa wird während des laufenden Vertrages, zu Lebzeiten des Kunden, auch laufend die hinterlegten Vollmachten auf ihre Gültigkeit und Aktualität überprüfen. Dies ist eine Notwendigkeit, um sicher zu stellen, dass nicht bereits zu Lebzeiten des Kunden die Umsetzung seines letzten Willens nach seinem Tod rechtlich gefährdet wird.

Was passiert, sollte der Kunde memoresa überleben?

Memoresa ist darauf ausgelegt und konzipiert, die Vorsorge und Regelung des digitalen Erbes als Maßstab für die Zukunft anzubieten. Dies beinhaltet, dass memoresa unter Einsatz modernster Technologie und in Kooperation mit Fachleuten aus der Rechtswissenschaft, der IT und Notaren, den Kunden den bestmöglichen Service anbietet.

Das wachsende Bewusstsein in der Bevölkerung für die Notwendigkeit der Vorsorge und die damit rasant steigende Nachfrage nach einer für jedermann bezahlbaren und zugleich maßgeschneiderten, unkomplizierten aber vor allem sicheren Lösung, sichert sowohl für die Kunden von memoresa als auch für memoresa die Zukunft.

Für den unwahrscheinlichen Fall, dass unvorhersehbare Ereignisse memoresa dazu zwingen, die Serviceleistung einzustellen, werden die bei memoresa hinterlegten Daten und Vollmachten dem Kunden als Datensatz und in Papierform ausgehändigt. Unter keinen Umständen wird der Kunde plötzlich ohne eine geplante Nachlassregelung verbleiben.

Rest in Internet: Online sind wir (fast) unsterblich

Die neue Online-Plattform memoresa klärt mit der informativen WhitepaperReihe „Digitaler Nachlass“ auf, wie sich das digitale Erbe regeln lässt

UNTERSTÜTZT DURCH:

Förderung